"Ban Heavy Fuel Oils from EU ports"

Schwarzer Kohlenstoff (BC), das rußige schwarze Material, das bei der Verbrennung von Schweröl (HFO) freigesetzt wird, stellt eine besondere Bedrohung in der Arktis dar, wo er das Schmelzen des Eises dramatisch beschleunigt. Während klarer, weißer Schnee und Eis die Wärme der Sonnenstrahlen zurückhalten, absorbieren dunkel gefärbte, rußbedeckte Oberflächen mehr Wärme und schmelzen schneller. Dies ist besonders besorgniserregend, da das arktische Meereis bereits viel schneller schwindet als von Klimamodellen vorhergesagt (dreimal so schnell wie der globale Durchschnitt). Die gute Nachricht ist, dass es noch viele Möglichkeiten gibt, etwas zu bewirken. Schwarzer Kohlenstoff verbleibt höchstens zwei Wochen in der Atmosphäre, so dass sich bei einem Verbot sofortige Ergebnisse einstellen würden. Außerdem stehen den Schiffsbetreibern zahlreiche sauberere Kraftstoffalternativen zur Verfügung. Wir sind stolz darauf, die Clean Arctic Alliance über Seas at Risk bei ihrem Projekt zu unterstützen, das darauf abzielt, die Einfahrt von Schwarzkohle in EU-Häfen zu verbieten, wodurch die weltweiten Schwarzkohleemissionen fast über Nacht um bis zu 90 % reduziert werden könnten.

Über die Clean Arctic Alliance

Die Clean Arctic Alliance ist ein Zusammenschluss von 20 gemeinnützigen Organisationen, die zusammenarbeiten, um Regierungen davon zu überzeugen, Maßnahmen zum Schutz der Arktis, ihrer Tierwelt und ihrer Bewohner zu ergreifen. Seit ihrer Gründung im Jahr 2016 hat die Gruppe mehrere folgenreiche Berichte veröffentlicht und Lobbyarbeit bei internationalen Regierungen geleistet, um die Umweltstandards zu verbessern und die Arktis zu erhalten. In diesem Jahr haben wir uns mit der Gruppe zusammengetan, um das Verbot von Schwarzkohle in EU-Häfen zu unterstützen.